Konflikt als Chance demokratischer Partizipation.
Jenseits des Arguments.
Verhandlungsführung nach dem Harvard-Konzept

Neu!

Inhalt des Vortrags ist es, die Diskussionsfähigkeit der Teilnehmenden zu stärken. Konflikte sollen als Möglichkeit wahrgenommen werden, die eigene Meinung in Austausch mit dem Gegenüber zu bringen. Auf der Grundlage des Harvard-Konzepts, einem Standardwerk der Verhandlungsführung, wird politische Diskussion als Verhandlung um individuelle Interessen verstanden. Seit mehr als 20 Jahren gilt die die Methode des sachbezogenen Verhandelns als die wirksamste aller Verhandlungstechniken: Statt um bereits vorher festgelegte Positionen zu rangeln, bemühen sich die Partner um einen fairen Interessenausgleich, der beiden Seiten das bestmögliche Ergebnis bringt.
Das große Ziel: Eine Einigung mit Win-Win für beide Verhandlungspartner zu erzielen!

Ein Beispiel: Regula, die Mutter zweier Kinder, hat noch eine einzige Orange in der Früchteschale. Da kommen beide Töchter gerannt. Beide rufen: Ich will die Orange unbedingt. Was tun? Soll nun Mutter Regula die Frucht zerschneiden? Soll sie eine Münze werfen? Oder soll sie Anna und Lea um die Orange kämpfen lassen? Intuitiv macht die Mutter das Richtige und fragt: Warum wollt ihr die Orange unbedingt haben? Anna will einen Kuchen backen und braucht dazu nur die Schale. Lea hat Durst und möchte nur den frisch gepressten Orangensaft trinken. Die Orange ohne Schale genügt ihr. Nach der Klärung der Bedürfnisse ist die Lösung plötzlich einfach und die beiden unterschiedlichen Interessen lassen sich berücksichtigen indem Anna die Schale und Lea die geschälte Orange bekommt. Beim schnellen Kompromiss mit zwei halben Orangen hätten zwei unzufriedene Kinder die Küche verlassen.

Jenseits der vertretenen Positionen werden die dahinterliegenden Interessen herausgearbeitet. Das faire, sachliche und wertschätzende Gespräch über unterschiedliche Ansichten auf Augenhöhe stellt hierbei den Ausgangspunkt für Veränderung dar. Die auf Interessen basierende Verhandlungsführung zielt darauf ab, die Beweggründe, Bedürfnisse und Bedarfe zu erkennen. Auf dieser Grundlage können funktionierende Lösungen, gesucht und angeboten werden.

Kooperationsveranstaltung mit dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg



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1 Abend, 13.11.2018,
Dienstag, 18:30 - 20:45 Uhr
1 Termin(e)
Mathieu Coquelin M. A.
82080
Klosteranlage, Fürstenbau, Schlossbezirk 4, 88416 Ochsenhausen, Raum: Musiksaal R 204 Fürstenbau, 3. OG
Eintritt: 5,00 € Abendkasse
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