Burkina Faso - trocken, arm, abgeschnitten, vom Terror gebeutelt
Versuch einer wirksamen, nachhaltigen und kooperativen Entwicklungshilfe


Burkina Faso - Trocken – arm – abgeschnitten - vom Terror gebeutelt
Versuch einer wirksamen, nachhaltigen und kooperativen Entwicklungshilfe

Seit mehr als 37 Jahren engagiert sich der Förderverein Piéla-Bilanga Ochsenhausen in der ländlichen Region Gnagna des westafrikanischen Landes Burkina Faso an Rande der Sahelzone. In dieser Zeit wurden über dreißig Schulen, unzählige Brunnen und die Wasserversorgung der Städtchens Piela finanziert. Weiter hilft der Verein bei der Förderung von Frauen, der Unterstützung von behinderten Menschen, beim Anlegen von Gemüsegärten und vielen weiteren Aufgaben. Zudem werden die Sensibilisierung gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, die Früh- und Zwangsverheiratung und andere kritischen Aktivitäten angepackt. Dabei stehen die Grundsätze: Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, kooperative Zusammenarbeit, Förderung der Eigenanstrengungen und Kapazitätsentwicklung (Capacity Development) im Vordergrund.
Burkina Faso ist ein Staat in Westafrika mit ca. 20 Millionen Einwohnern, die in sechzig Völkern mit ebenso vielen Sprachen friedlich zusammenleben; von der Fläche her so groß wie die alte Bundesrepublik. Das Klima am Rande der Sahelzone ist trocken, die große Mehrheit der Menschen in der Busch-Savanne vom Anbau von Hirse und Mais und zieht Hammel und Ziegen auf. Das Pro-Kopf-Einkommen ist minimal, die Arbeitslosigkeit riesig. Burkina Faso gehört zu den absolut ärmsten Ländern der Welt. Durch Missernten aufgrund von fehlendem Wasser kommt es oft zu Hungersnöten. Ohne Zugang zum Meer ist es wirtschaftlich abgeschnitten. Das Land ist noch immer von patriarchischen, traditionellen Vorstellungen und Religionen geprägt. Das Bevölkerungswachstum gehört mit 3 % zu den höchsten der Welt. Die Hälfte der Menschen ist unter 15 Jahre alt. Die Bevölkerung von Burkina Faso wird sich in den nächsten dreißig Jahren verdoppeln. Als Nachbarland vom Bürgerkriegsstaat Mali wird Burkina Faso seit einigen Jahren durch terroristische Überfälle auf Polizeistationen, Bürgermeisterämter, Kirchen und Schulen vor allem im Norden heimgesucht bedrängt.

Erwin Wiest, Mitbegründer des Vereins und deren Vorsitzender, besucht das Land seit über 30 Jahren, letztmalig im Februar 2019. Eine Reise im Oktober/November 2019 ist geplant. Er wird das Land mit seiner Kultur, Geschichte, Landschaften und seinen Menschen vorstellen. Er wird versuchen die Möglichkeit und Grenzen, wirksamer und gelingender Entwicklungszusammenarbeit einer kleinen Organisation darzustellen. Diskussionsbeiträge sind erwünscht.

Musikalische Umrahmung durch die Jugendmusikschule

Weitere Informationen unter : www.piela.de

Kooperationspartner:
Seelsorgeeinheit St. Benedikt Ochsenhausen


1 Abend, 03.12.2019,
Dienstag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Erwin Wiest
92020
Kath. Gemeindehaus, Jahnstr. 6, 88416 Ochsenhausen
Eintritt: 3,00 €
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Anmeldungen ab 04.09.2019 möglich.